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Wie arabische Demokratie entsteht
Sechs Wochen nach dem Sturz von Präsident Hosni Mubarak sind die Sonderkorrespondenten aus Kairo
abgereist. Dabei fängt hier das Abenteuer Demokratie gerade erst richtig an. Revolutionäre Euphorie
mischt sich mit Rachegefühlen und der Sehnsucht nach neuen Führerfiguren
Berner Zeitung, 2. April 2011
298KB bernerzeitung.ch
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Im Taxi durch Ägyptens Gesellschaft
Beim Blick auf Ägypten reibt sich die Welt die Augen. Millionen Menschen erheben
sich nach 30 Jahren gegen die Diktatur. Die Gründe dafür sind in der aktuellen
Literatur des Landes nachzulesen. Etwa bei Chalid al-Chamissi, der seiner
Gesellschaft im Taxi den Puls fühlt
NZZ, 6. Februar 2011
33KB
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Globalisierte Grooves und gesellschaftliche Gräben in der Türkei
Musik ist nicht einfach Musik. Sie steht und entsteht in enger Wechselwirkung mit
gesellschaftlichen und politischen Entwicklungen
WOZ, 13. Januar 2011
1.3MB 33KB
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Wo Bilder aus dem Rahmen fallen
Aleppo versucht sich in Syriens Kulturlandschaft zu positionieren
NZZ, 12. Januar 2011
80KB
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Wo Syriens Maggiwürfel herkommen
Nestlé gehört in Syrien zu den grössten ausländischen Investoren ausserhalb des Energiesektors.
Maggiwürfel und Nescafé werden hier nicht etwa importiert, sondern in einer Fabrik nahe bei Damaskus
hergestellt – mit Schweizer Hygienestandards
swissinfo.ch, 9.12.2010
swissinfo
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Vom Roma-Ghetto auf die Bühne in Gstaad
Ein Fest mit Zigeunermusik bildete den fulminanten Abschluss der Themenwoche
"Tout le monde du violon" am Menuhin Festival. Zuvor zeigten Saaner und Roma-Kinder
auf dem Gstaader Dorfplatz, was sie in einem gemeinsamen Workshop gelernt hatten
swissinfo.ch, 5.11.2010
swissinfo
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Der Gaza-Rap
Im Gazastreifen haben junge Musiker eine unkonventionelle Waffe für ihren Freiheitskampf entdeckt.
Sie tötet nicht, geht stattdessen unter die Haut und in die Gehörgänge: Rap-Musik.
In Syrien spielte die Band zum ersten Mal vor einem arabischen Publikum
ausserhalb Gazas
neuland-mag.net, 5.11.2010
neuland-mag.net
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Erotik in der arabischen Literatur
So keusch und sittenstreng sich die orientalischen Gesellschaften heute
präsentieren, wer genau hinschaut, sieht Risse, Löcher und fadenscheinige Stellen in
den Tüchern, welche den Eros bedecken sollen. Arabische Schriftstellerinnen
enthüllen das weibliche Begehren
Annabelle 20/10, 3.11.2010
36KB annabelle.ch
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Schweizer Karawane in Aleppos Altstadt
Von der Bedeutung der syrischen Stadt Aleppos als Umschlagplatz an der
Seidenstrasse zeugen noch heute zahlreiche Karawansereien in der Altstadt.
In einer davon ist das Schweizer Konsulat untergebracht.
Dort präsentiert sich das Land während fünf Tagen als Kultur-,
Wirtschafts- und Forschungsstandort
swissinfo.ch, Oktober 2010
swissinfo
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Zeichnen gegen die Diktatur
Die Protestwelle im Juni 2009 hat Irans Gottesstaat ins Wanken
gebracht. Davon erzählt der Internetcomic «Zahra’s Paradise»,
nahezu in Echtzeit. Humorvoll und hochpolitisch. Und von
Zehntausenden gelesen
NZZ am Sonntag, 18. Juli 2010
690KB
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Audiovisuelle Morgenröte in Syrien
Politisch brisante Filme und TV-Serien aus Syrien erobern den arabischen Markt und
machen Ägypten die Führungsrolle streitig. Nun ist der Film «Die lange Nacht» – der
erste syrische Spielfilm, der das Schicksal politischer Häftlinge beleuchtet – in der
Zensur hängen geblieben
Der Bund, April 2010
38KB
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Eine Oase der Freiheit
Beirut war 2009 Welthauptstadt des Buches. Für viele Autoren und Autorinnen aus
autoritären arabischen Staaten mit strenger Zensur ist Beirut bereits seit vielen
Jahren eine Oase der Freiheit. Dies gilt besonders für Schreibende aus dem
Nachbarland Syrien
nzz.ch, Februar 2010
36KB ¦ nzz
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Lieber Shakira als Intifada
Am Ort, wo einst die grösste Bibliothek der Antike niederbrannte, wird heute deren
Geist von Offenheit und Dialog wieder belebt. Junge Theaterschaffende aus Europa
und dem Mittelmeerraum zeigen in Alexandria ihre Produktionen und erproben in
Workshops neue Ausdrucksformen
Der Bund, Februar 2010
39KB
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Minarett-Debatte: Was denken Schweizer Muslime?
Nur 15 Prozent der Muslime in der Schweiz praktizieren ihre Religion und sind
Mitglieder einer muslimischen Organisation. Die schweigende Mehrheit der liberalen
und säkularen Muslime ist weitgehend unsichtbar - weil sie integriert ist
swissinfo.ch, Februar 2010
swissinfo
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Ägypten lernt die Lust am Lesen
Bücherlesen war in Ägypten bisher der intellektuellen Elite vorbehalten. Doch seit
einiger Zeit ist Bewegung in die Literaturszene gekommen. Neue Buchhandlungen und
Verlage etablieren sich, und Autoren erobern breite Leserschichten
nzz.ch, September 2009
49KB ¦ nzz
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Kreative Blüten in einem starren Regime
In Syrien ist der Geheimdienst so allgegenwärtig wie im Westen die Verkehrspolizei.
Jede Bewegung und jedes Wort wird registriert
qantara.de, September 2009
35KB ¦ qantara.de
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Spät nachts, wenn über dem Nil der Halbmond scheint
Das arabische Versepos «Sira Hilali» um den Helden Abu Zaid ist
für Ägypten, was Wilhelm Tell für die Schweiz. Er lebt in der heutigen
Alltagskultur weiter. Ein schweizerisch-ägyptisches Filmteam macht sich
auf die Spuren eines alten Helden und seiner Nachfahren
swissinfo.ch, Juli 2009
346KB ¦ swissinfo
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«Als würden wir mit Heroin handeln»
Heute Samstag steht der Comiczeichner Magdy al-Shafee in Kairo vor dem Richter:
Wegen Verletzung der öffentlichen Moral. So liberal die ägyptische Regierung inzwischen
mit Liebesszenen und Gesellschaftskritik in literarischen Texten umgeht – bei Bildern
hört der Spass auf
Der Bund, Juli 2009
234KB ¦ derbund
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Iraner hoffen auf einen Wandel
Präsidentenwahl. Gegen Amtsinhaber Ahmadinedschad geht Expremier Mussawi chancenreich ins Rennen.
Salzburger Nachrichten, Juni 2009
368KB
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Der Schweizer Greis rappt in Damaskus
Neu und ungewohnt für Damaskus: die syrische Jugend im Rap-Fieber.
Der zweisprachige Schweizer Musiker Greis hat dem Publikum an den Tagen
der Frankophonie eingeheizt
swissinfo.ch, April 2009
330KB ¦ swissinfo
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Beirut, fünf Tage am Rande des Abgrunds
In Beirut sind die Kriegsruinen und zerschossenen Hausfassaden nach
dem Ende des Bürgerkriegs 1990 stehen geblieben. Daneben schiessen
protzige Neubauten in die Höhe, als ob nichts gewesen wäre. Gerade
ist eine 18 Monate dauernde Staatskrise beendet worden. Der jüngste
Kriegslärm hallt noch nach. Die alten Konflikte in der einstigen
«Schweiz des Nahen Ostens» schwelen indes weiter
Der Bund, Mai 2008
388KB ¦ rares
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Verschleierung des Bewusstseins
Der ägyptische Kulturminister kritisiert die zunehmende Verschleierung von Frauen
und löst damit eine wochenlange Kontroverse aus, die ihn schier den Kopf kostet
Kulturmagazin Du, März 2007
30KB ¦ du-magazin
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Ägyptischer Film wird zum Stadtgespräch
Die Verfilmung von Alaa al-Aswanys Bestseller "Der Jakubian-Bau" bringt das Leben in Kairo
ungeschönt auf die Leinwand und bricht manches Tabu
Kulturmagazin Du, September 2006
37KB ¦ du-magazin
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«Libyens Zukunft ist endlich offen»
Der libysche Schriftsteller Hisham Matar über sein Schreiben und den lautlosen
Schrecken der Ghadhafi-Diktatur
Interview mit Hisham Matar, NZZ, 26.7.2011
74KB ¦ nzz.ch
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Nihad Siris: «Syrien wird nie mehr so sein wie zuvor»
Bisher haben sich bloss syrische Intellektuelle aus dem Exil zum Volksaufstand in ihrem
Land geäussert. Nun bricht der in Aleppo lebende Autor Nihad Siris das Schweigen. Bereits
vor Jahren hat er in einem Roman die Mechanismen einer Diktatur entlarvt, die nun zu wanken beginnt
Interview mit Nihad Siris, NZZ, 25.6.2011
33KB ¦ nzz.ch
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Gespenstische Ruhe in Damaskus
Gesicherte Nachrichten über die Aufstände gegen Syriens Regime gibt es nicht. Aber selbst
in der stillen Hauptstadt Damaskus spürt Martin Aeschbacher, Schweizer Botschafter,
die Anspannung.
Interview mit Martin Aeschbacher, Bernerzeitung, 18.6.2011
49KB ¦ bernerzeitung.ch
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«Jetzt gibt es in Libyen kein Zurück mehr»
In einem Dorf oberhalb des Thunersees schreibt der libysche Schriftsteller Ibrahim
al-Koni seit fast zwei Jahrzehnten über die Wüste, über Macht und Tyrannei.
Politische Kommentare hat er bisher stets abgelehnt
Interview mit Ibrahim al-Koni, Berner Zeitung, 5.3.2011
65KB
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«Wir fliegen – mindestens einen Meter über dem Boden»
Der ägyptische Autor Chalid al-Chamissi hat wie zahlreiche Intellektuelle und
Kulturschaffende am Volksaufstand teilgenommen, der die 30-jährige Diktatur von
Hosni Mubarak gestürzt hat. Das lange gedemütigte Selbstbewusstsein der
Ägypterinnen und Ägypter sieht er auf Kairos Strasse wieder erwachen
Interview mit Chalid al-Chamissi, Berner Zeitung, 19.2.2011
62KB
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Palästinenser boykottieren jüdische Siedlungen
Der palästinensische Pfarrer und Friedensaktivist Mitri Raheb hat an einer Konferenz in Bern über
neue Wege aus der Sackgasse des Nahostkonflikts gesprochen. «Weisse Intifada» heisst
der gewaltfreie Widerstand gegen die israelische Besetzung, das «Kairos-Dokument» ist
die christliche Basis dafür
Interview mit Mitri Raheb, Mai 2010
swissinfo.ch
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«Die Bevölkerung Irans ist reif für eine säkulare Regierung»
Der iranische Schriftsteller Amir Hassan Cheheltan stand 1999 auf der
Todesliste des Regimes. In seinem neusten Roman beleuchtet er das Verhältnis
von Unterdrückern und Unterdrückten
Gespräch mit Amir Hassan Cheheltan, 2010
203KB
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Joumana Haddad: «Erotik ist der Puls des Lebens»
«Jasad», schlicht «Körper»: So heisst das erste erotische
Hochglanzmagazin der arabischen Welt. Hinter dem Heft steht eine Frau, die davon
überzeugt ist, dass der Tabubruch ihre Kultur voranbringt
Gespräch mit Joumana Haddad, 2009
36KB ¦ qantara.de
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Mahmud Doulatabadi: «Das ist der Preis der Unabhängigkeit»
"Es spricht für die Macht der Literatur, dass so viele Autoren von der Regierung
gefürchtet werden"
Gespräch mit dem iranischen Romancier Mahmud Doulatabadi in Teheran
vor der Präsidentschaftswahl, 2009
60KB ¦ nzz
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Nobelpreisträger Orhan Pamuk: «Lies alle Bücher!»
"Das einzige, was meine Freiheit einschränkt, sind die Todesdrohungen
und die Bodyguards. Aber auch heute spaziere ich mitten in der Nacht durch die Strassen von
Istanbul"
Interviewtermin beim türkischen
Nobelpreisträger Orhan Pamuk, 2008
352KB ¦ autorinnen
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Necla Kelek: «Eine Kopftuch-Trägerin gehört ihrem Besitzer»
Die türkische Autorin Necla Kelek lebt seit 40 Jahren in Deutschland. Sie
kritisiert den mangelnden Integrationswillen der Muslime und die Aufgabe
europäischer Werte durch den Westen.
Interview NZZ am Sonntag, 28. Dezember 2008
191KB
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Gespräch mit dem ägyptischen Bestseller-Autor Alaa al-Aswany
"Gedemütigte Menschen sind wunderbares Rohmaterial für Terrorismus",
sagt der ägyptische Bestseller-Autor Alaa al-Aswany beim Gespräch in Kairo.
Sein Roman "Der Jakubian-Bau" war jahrelang das am meisten verkaufte Buch der
arabischen Welt
Kulturmagazin Du, September 2006
26KB ¦ du-magazin
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In der Rubrik «Weite Welt» schreibe ich für den «Bund» alle
acht Wochen eine Kolumne aus dem Nahen Osten.
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Wo sind meine Blumen, Mister Obama?
Das waren noch Zeiten, als George W. Bush Amerika regierte und Syrien zusammen
mit Iran und Nordkorea zu den Schurkenstaaten zählte, die auf der Achse des Bösen
lagen und angeblich Anschläge gegen die USA ausheckten. Inzwischen hat Barack
Obama die amerikanische Nahost-Politik umgekrempelt, schöne Reden gehalten und
zahlreiche arabische Hände geschüttelt
29KB
Der Kosmos des Khan al-Harir
Im Arabischkurs an der Universität von Aleppo wird Grammatik gepaukt bis zum Abwinken.
Seien es die Dualformen der Substantive in Nominativ, Akkusativ und Genitiv, die Relativpronomen
oder der Genitiv nach Präpositionen, Lokal- und Temporaladverbien, alles schon gehabt. Erst letzte
Woche versuchte ich der Lehrerin - auf Arabisch, wohlgemerkt - klarzumachen, dass ich nicht das
Doktorat in der arabischen Sprache anstrebe, sondern diese lediglich besser sprechen und verstehen will
46KB
Ach so, in der Schweiz gibt es Moscheen?
Wie die Dinge doch an Bedeutung gewinnen oder verlieren, je nachdem, von
welchem Standpunkt aus man sie betrachtet. Als die Schweiz gerade wegen der
überraschenden Annahme der Minarett-Initiative kopfstand, hatte Ägypten wegen
eines verlorenen WM-Qualifikationsspiels und Schlägereien unter Fussball-Hooligans
das einstige Bruderland Algerien zum neuen Erzfeind erkoren
30KB
Ein Ball sprengt die arabische Einheit
Die vielstimmig durch Lautsprecher über die ganze Stadt hallenden Gebete und
Predigten der Muezzine sind verebbt. Die ausnahmsweise fast leeren Strassen laden
zum Flanieren ein. Ein ruhiger Freitagnachmittag in Kairo
32KB
Pyramiden in Uri
Rot-weisse pyramidenförmige Dreiecke auf einem leuchtenden Wandbild. Textile
Männerporträts und fotografierte Frauen im Kopftuch oder Ganzkörperschleier
53KB ¦ derbund
Pharaonen leben länger - Witze erzählen in Kairo
Die Ägypter sind berühmt für ihren Humor. So traurig oder verzweifelt das Leben manchmal
auch sein mag, es findet sich immer eine Pointe. Witze werden nebenbei ins Gespräch eingestreut,
oft nur angedeutet, manchmal ausgeschmückt
77KB ¦ derbund
Schwarz ist die Hoffnung - Kairo
Seit zwei Jahren zum ersten Mal wieder in Ägypten. Wie hat sich das Land doch verändert.
Schon die Ankunft in Kairo irritiert
76KB ¦ derbund
Im Bad des Königs - Damaskus
Hammam? Als ich vor einem Monat in Damaskus ankam, dachte ich gar nicht daran,
ein orientalisches Bad zu besuchen
85KB ¦ derbund
Arabische Lektion
Bin kürzlich beim Aufräumen auf alte Schulhefte gestossen. Darunter eines, auf dessen bunten Umschlag ich eine Etikette
geklebt und stolz «Tagebuch» draufgeschrieben hatte
70KB ¦ derbund
Der Krach von Istanbul
Auf der asiatischen Seite Istanbuls ist es schon dunkel. Der alte Fischer in Üsküdar
hält Abstand zu seinen Kollegen. Die Gaffer verscheucht er mit einer Kopfbewegung,
dann holt er aus und wirft den Haken ins Wasser
58KB
Kleinbasel und Sulukule - Istanbul
Fatos finden wir in einer kleinen Musikbar im Istanbuler Szeneviertel Beyoglu.
Weil die Musiker, mit denen wir in der Konzertpause sprechen möchten, nur Türkisch können,
suchen sie im Publikum nach einem Übersetzer
76KB ¦ derbund
Die Wege des Herrn - Kairo
Gerade haben wir unsere neue Wohnung an der Sheikh-Rihan-Strasse eingerichtet.
Im staatlichen Warenhaus Omar Effendi ein günstiges Sofa erstanden, vom Schreiner
Schreibtisch und Bett machen lassen, sind nach Kerdasa gefahren, das für seine
schönen und günstigen Beduinen-Teppiche bekannt ist, und all die kleinen
Dinge, die man eben so braucht
114KB
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Der Schweizer Honorarkonsul in Aleppo
Die nordsyrische Stadt Aleppo ist fast gleich gross und bedeutend wie die weit entfernte Hauptstadt Damaskus. Vor drei Jahren eröffnete die Schweiz in der Textilhochburg ein Konsulat. Ein Besuch beim Honorarkonsul im Souk
swissinfo.ch, 18.11.2010
swissinfo
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Jasmin El-Sonbati
Von der Minarett-Debatte aufgeschreckt, hat sich die Schweizer Muslimin Jasmin El-Sonbati auf eine Reise zu sich selbst gemacht. In ihrem Buch "Moscheen ohne Minarett" erzählt sie, was es heisst, als muslimisches Mädchen in der Schweiz aufzuwachsen
swissinfo.ch, 14. August 2010
swissinfo
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Die Suche nach dem Richtigen
Die junge Ägypterin Ghada Abdelaal ist mit ihrem frechen Blog «Ich will
heiraten!» unverhofft zur Bestsellerautorin geworden. Nun reist sie mit der
deutschen Übersetzung des Buchs durch die Schweiz. Eine Begegnung mit der
Senkrechtstarterin vor ihrem Auftritt in Zürich
Neue Zürcher Zeitung, Juni 2010
32KB
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Über die Sihlbrücke und bis zum Amazonas
«War meine Zeit meine Zeit», fragt Hugo Loetscher in seinem neuen Buch,
das seinem Lebenslauf entlang Flussläufen folgt. Der Rückblick ist nun zu einem
Vermächtnis des am Dienstag verstorbenen Weltbürgers unter den Schweizer Schriftstellern geworden
swissinfo.ch, August 2009
351KB ¦ swissinfo
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«Diplomatie ist für mich ein Stück weit Kunst»
Martin Aeschbacher, der Schweizer Botschafter in Damaskus, liest arabische Literatur
im Original, vernetzt Menschen aus unterschiedlichen Branchen, Ländern und Gesellschaftsschichten
und wehrt sich gegen überflüssige Bürokratie
swissinfo.ch, Mai 2009
245KB ¦ swissinfo
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Elisabeth Horem: «Die Fremde, in der ich lebe»
davon erzählt die schweizerisch-französische Schriftstellerin Elisabeth Horem in Damaskus
Der kleine Bund, Mai 2009
244KB ¦ derbund
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Aynur Dogan: «Ich nähre mich von meinen kulturellen Wurzeln!»
«
von meiner Herkunft aus dem Dorf», erzählt
die kurdische Sängerin Aynur mitten im brodelnden Istanbul, wo sich Kulturen,
Sprachen, Weltanschauungen und Musikstile aus aller Welt vermischen
dieStandard, Oktober 2008
80KB ¦ diestandard
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Nahed Selim: Feministin und Muslimin
Die Ägypterin Nahed Selim kämpft gegen Fehldeutungen des Korans durch konservative Geistliche und
fordert eine Reform des Islam im Geist der Aufklärung. «Nur so ist der Islam überlebensfähig»,
sagt sie im Gespräch
Der kleine Bund, Oktober 2006
73KB
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Der iranische Meister-Kalligraph Gholam-Reza Vakili in Zürich
Tanzende Worte
Gholam-Reza Vakili, einer der bedeutendsten Kalligraphen Irans, zeigt seine Werke
in einer Ausstellung in Zürich. Er wurde mit zahlreichen Preisen im
In- und Ausland ausgezeichnet
Neue Zürcher Zeitung, 13. Februar 2006
83KB ¦ nzz
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Der iranische Schriftsteller Mahmud Doulatabadi
Blumen in der Wüste
Mahmud Doulatabadi gehört zu den wichtigsten iranischen Schriftstellern.
Seine Romane und Erzählungen schöpft er aus der archaischen Wüstenlandschaft im Nordosten Irans.
Gelähmt vom politischen Druck unter dem konservativen islamistischen Regime, hat er jahrelang
nicht mehr geschrieben. Von Präsident Khatami erhofft er sich jetzt eine «Rückkehr der Zivilisation»
Neue Zürcher Zeitung, 08.07.2000, Ausgabe-Nr. 157, Seite 61
58KB
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Identität ist wie ein Organ
Sayed Kashua bringt den arabischen Blick in die hebräische Literatur. (Zweite Person Singular.
Roman, aus dem Hebräischen von Mirjam Pressler, Berlin Verlag, 395 Seiten)
NZZ am Sonntag (Bücher am Sonntag), 26. Juni 2011
28KB
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Als sie dem Gewicht der Welt noch heiter begegnete
Ingeborg Bachmanns erfolgreiche Hörspielserie aus der Nachkriegszeit war eine
Soap Opera. Ihre Wiederentdeckung zeigt eine neue Facette ihres Werks. (Die Radiofamilie.
Herausgegeben von Joseph McVeigh, Suhrkamp 2011, 412 Seiten)
NZZ am Sonntag (Bücher am Sonntag), 29. Mai 2011
34KB
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Eine arabische Frau liest de Sade
Joumana Haddad schreibt furios gegen islamische Doppelmoral.
«Scheherazade war mir noch nie sonderlich sympathisch», schreibt Joumana Haddad
in ihren autobiografischen «Bekenntnissen einer zornigen arabischen Frau». (aus
dem Englischen von Michael Hörmann. Verlag Hans Schiler, 2010)
NZZ am Sonntag (Bücher am Sonntag), 27. Februar 2011
29KB
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«Meine Zeit mit Marie-Claire»
Ein Tunesier und eine Pariserin; kann das gut gehen? Zum Roman «Meine Zeit mit Marie-Claire» des
aus Tunesien stammenden Autors Habib Selmi (aus dem Arabischen
von Regina Karachouli, Lenos, Basel, 2010, 246 Seiten)
NZZ am Sonntag (Bücher am Sonntag), 30.1.2011
29KB
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Religion bringt Unglück
Ayse Kulin erzählt die Geschichte einer türkisch-kurdischen Frauenfreundschaft
voller politischer Fallgruben (aus dem Türkischen von Angelika Gillitz-Acar und
Angelika Hoch. Unionsverlag, Zürich 2010, 282 Seiten)
NZZ am Sonntag (Bücher am Sonntag), 31.10.2010
32KB
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Als im Libanon die Idylle explodierte
Der Roman «Marjams Geschichten» von Alawiyya Sobh (aus dem Arabischen von
Leila Chammaa, Suhrkamp 2010, 475 S.)
NZZ am Sonntag, 30.5.2010
28KB
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Wie ist der bloss angezogen!
Eine ägyptische Apothekerin löst mit ihrem Blog über die Ansprüche von Frauen an
ihren Zukünftigen in der islamischen Welt ein grosses Echo aus.
Ghada Abdelaal: «Ich will heiraten! Partnersuche auf Ägyptisch.»
Aus dem Ägyptisch-Arabischen von Kristina Bergmann. Lenos-Verlag 2010, 210 S.
NZZ am Sonntag, 28.3.2010
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Wie die Liebe mit dem Zensor ringt
Der iranische Autor Shahriar Mandanipur hat eine Liebesgeschichte geschrieben, die
auch die verbotenen Textstellen enthält. Der Roman «Eine iranische Liebesgeschichte zensieren» hat
ein ausländisches Publikum im Visier und wurde in
der Islamischen Republik bisher nicht publiziert
NZZ am Sonntag, 28.2.2010
42KB
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Die armen Leute vom Bosporus
Auch in seinem Frühwerk beschäftigte sich der türkische Nobelpreisträger Orhan
Pamuk mit den Widersprüchen zwischen Tradition und Moderne. Im bereits 1983
publizierten Roman «Das stille Haus» legte Pamuk Fährten aus, erprobte Figuren und
Erzählstrategien, die er erst später zur Meisterschaft entwickelte.
NZZ am Sonntag, 29.11.2009
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Wenn ein ägyptischer Antiheld am Alltag leidet
Erst nach dem Bestseller «Der Jakubijan-Bau» hat der ägyptische Autor Alaa al-Aswani
sein Erstlingswerk, einen umstrittenen Kurzroman veröffentlicht: «Ich
wollt', ich würd' Ägypter»
NZZ am Sonntag, 27.9.2009
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Leidenschaftliches Plädoyer für die Reformierung des Islam
Elham Manea schöpft aus ihrer jemenitisch-ägyptischen Herkunft und ihren
Erfahrungen in der östlichen wie der westlichen Welt. In ihrem neuen Buch plädiert
die in Bern lebende Politologin und Romanautorin für eine Reformierung des zum
Herrschaftsinstrument erstarrten Islam.
swissinfo.ch, 20.5.2009
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Wehe, das Kind ist nur ein Mädchen
Mit dem neuen Roman knüpft der afghanisch-amerikanische Autor Khaled Hosseini
an seinen Erfolg von «Drachenläufer» an.
«Tausend strahlende Sonnen» ist eine packende Hommage an die afghanischen Frauen
NZZ am Sonntag, 4.11.2007
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E-Mail-Botschaften als Roman über die Liebe in Saudiarabien
Ein Internet-Roman aus Saudiarabien macht Furore. Die junge Autorin Rajaa
Alsanea erzählt in «Die Girls von Riad» aus dem Alltag von vier Freundinnen – über
deren Liebesleben und andere Tabus im konservativen Königreich
Neue Zürcher Zeitung, 10.6.2007
83KB ¦ nzz
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Hier steigt kein Phoenix aus der Asche der Shoah
Die israelische Autorin Lizzie Doron erzählt mit abgründigem Witz vom Schmerz
NZZ am Sonntag, 30.12.2007
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Mit beissender Ironie gegen das syrische Regime.
Susanne Schanda im Gespräch.
In seinem Roman «Ali Hassans Intrige» kritisiert der in Aleppo
lebende Schriftsteller Nihad Siris die Herrschaftsstrukturen einer Diktatur
mit beissender Ironie.
Susanne Schanda hat mit dem Autor über die Revolution in Syrien gesprochen.
Die Verfassungsänderung in Ägypten ist umstritten.
Susanne Schanda im Gespräch.
In Ägypten fand die erste freie Abstimmung statt: Am Samstag wurde die
Verfassungsänderung mit 77 Prozent Ja-Stimmen angenommen. Damit wird der Weg
frei für rasche Neuwahlen. Doch die liberalen Kräfte und die Jugendbewegung
waren zu einem Grossteil gegen diese Verfassungsänderung.
Korrespondentin Susanne Schanda weiss, welche Bedeutung diese Abstimmung für Ägypten hat.
Populäre Taxi-Geschichten aus Kairo.
Susanne Schanda im Gespräch.
Ein Bestseller liefert Hintergründe zum Volksaufstand in Ägypten: Wann immer er eines der
rund 250 000 Taxis in Kairo nimmt, unterhält sich der Drehbuchautor und Politologe Chalid
al-Chamissi mit den Fahrern. Aus den mal deftig humorvollen und dann wieder schrill
verzweifelten Dialogen hat er 58 Episoden gestaltet, die mehr über die Lage des Landes
sagen als viele politische Analysen.
«Im Taxi», seit vier Jahren ein Bestseller in der arabischen Welt und in viele Sprachen
übersetzt, ist nun endlich auch auf Deutsch erschienen. Ein Gespräch mit der Nahost-Expertin
Susanne Schanda.
Auch Intellektuelle protestieren in Ägypten.
Susanne Schanda im Gespräch.
Seit Tagen treffen sich in Ägypten die Gegner Mubaraks zu grossen Demonstrationen. Sie fordern den Abtritt von Mubarak. Die Protestbewegung mobilisiert Tausende - darunter auch Intellektuelle. Welche Rolle spielen sie in den Protestaktionen?
Diese Frage stellten wir Susanne Schanda, Journalistin und Nahost Expertin.
Gazarap, Soundtrack des Dokfilms "Aisheen - Still Alive in Gaza".
Susanne Schanda im Gespräch.
Der Film «Aisheen - Still Alive in Gaza» zeigt den Alltag im Gazastreifen kurz nach Kriegsende im Januar 2009. Der Westschweizer Filmemachers Nicolas Wadimoff zeigt darin ungewohnte, teils skurrile Bilder - solche, die es in der Hektik der Nachrichtenschlagzeilen oft nicht bis hierher schaffen. Eine zentrale Rolle spielt dabei die Rapgruppe «Darg Team».
Wir haben unsere Korrespondentin Susanne Schanda gefragt, welche anderen Bilder von Gaza man zu sehen bekommt.
Schweizer Karawane zieht durch Syrien.
Susanne Schanda im Gespräch.
Aleppo ist eine Stadt wie aus 1001 Nacht: In Nordsyrien gelegen, mit einer wunderschönen Altstadt und einem der grössten Basare im Nahen Osten. Die Schweizer Botschaft veranstaltet derzeit in einer alten Karawanserei Aleppos ein fünftägiges Festival.
Syrien-Korrespondentin Susanne Schanda ist vor Ort. Wie kommt die Schweiz dazu in Syrien ein Kultur-Festival auszurichten?
Grosses Echo auf iranischen Web-Comic.
Susanne Schanda im Gespräch.
Ein Internet-Comic aus Iran sorgt zur Zeit für Aufsehen: Seit Februar 2010
erscheint «Zahra's Paradise» mit jeweils drei Folgen pro Woche. Der Comic ist in
Teheran angesiedelt und befasst sich mit der jüngsten Geschichte Irans. Der
Titel «Zahra's Paradise» bezieht sich auf den Namen des
Friedhofs «Behesht-e Zahra» im Süden Teherans. Dort wurden nach der
brutalen Niederschlagung der Proteste gegen die Präsidentschaftswahlen vor einem
Jahr zahlreiche Opfer der Staatsgewalt begraben.
Der Schwarz-Weiss-Comic zeigt auf jeder Seite rechts oben einen jungen Mann am
Computer, der bloggt. Der Blogger ist also der Erzähler der Geschichte, die
am Tag nach der ersten grossen Demonstration einsetzt.
Wir haben die Journalistin Susanne Schanda gefragt: Wie wird in diesem Online-Roman
der politische Anlass erzählt?
Auf heiklem Terrain: politischer Film aus Syrien.
Susanne Schanda im Gespräch
In Syrien waltet eine strenge Zensur. Trotzdem ist letztes Jahr der Spielfilm «The Long Night» von Haitham Hakki enstanden. Erstmals überhaupt befasst sich ein syrischer Spielfilm mit dem Schicksal eines politischen Gefangenen. Der Film hat Preise an verschiedenen Festivals gewonnen, so etwa am Filmfestival von Taormina in Sizilien.
10 000 Pfund Strafe für einen Comic in Ägypten.
Susanne Schanda im Gespräch.
Magdy el-Shafee heisst der Mann, der die erste arabische Graphic Novel verfasst hat.
Für seinen Comicroman ist el-Shafee aber nicht geehrt, sondern angeklagt worden. Jetzt wurde er
verurteilt.
Das Verfahren gegen el-Schafee hat sich über mehrere Wochen erstreckt. Am 3. Februar ist er
vom ägyptischen Obergericht in Kairo schuldig gesprochen worden. Das Urteil verpflichtet ihn und
seinen Verleger zur Zahlung einer Geldstrafe von je 5000 Pfund.
Das ist viel Geld, wenn man bedenkt, dass der monatliche Durchschnittsverdienst in Ägypten
bei 500 bis 1000 Pfund liegt. Susanne Schanda hat mit Magdy el-Shafee gesprochen. Wie hat er auf das
Urteil reagiert?
Internationales Literaturfestival Berlin: Erotik in der arabischen Literatur.
Susanne Schanda im Gespräch.
Die arabische Welt ist der diesjährige Schwerpunkt des internationalen Literaturfestivals
in Berlin. An einem Podiumsgespräch griffen zwei libanesische Autorinnen und ein algerischer
Autor eine brisante Frage auf - jene nach den Geschlechterfragen in der arabischen Literatur.
Setzen sich die arabischen Autoren überhaupt bewusst und absichtlich mit
Erotik, Sexualität und Geschlechterfragen auseinander?
Wen wählen die Intellektuellen im Iran?
Susanne Schanda im Gespräch.
Iran ist im Wahlkampffieber. Das Land wählt seinen neuen Präsidenten - und ist kurz davor, Ahmadinejad abzuwählen.
Er hatte unter anderem auch kulturpolitisch einen konservativen Kurs gefahren. Bücher, Filme, Theaterstücke,
Kunstausstellungen: Jede künstlerische Äusserung muss der Zensurbehörde zur Genehmigung vorgelegt werden.
Was bedeutet diese Zensurbehörde für Kulturschaffende konkret?
Zensur in Syrien - verbotene Bücher unter dem Ladentisch.
Susanne Schanda im Gespräch mit Ellinor Landmann.
Syrien besitzt eine lebendige kulturelle Szene, auch wenn es ein autoritär geführtes
arabisches Land ist, in dem Zensur vorherrschend ist. Wie gehen die syrischen Kulturschaffenden mit
den alltäglichen Repressionen um?
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